Familie Stintzing
Familie Stintzing

Auswanderung

In der Zeit um 1790 sind zwei Stintzing aus Repperndorf in die Niederlande ausgewandert. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt. 1811 werden sie "mundtot" erklärt.

Stin(t)zing in Galizien

 

Ebenfalls um 1790 wanderte eine Familie aus Hohenfeld nach Galizien aus. Anhand der Kirchbücher von Lemberg/Lwow lässt sich die Familie bis zu den polnischen Verwandten verfolgen. Die Familie war ursprünglich evangelisch und wechselte dann (vermutlich anlässlich einer Heirat) die Konfession.

 

Stin(t)zing in den USA

 

In der Zeit zwischen 1830 und 1900 sind auch einige Mitglieder unserer Familie in die USA ausgewandert. Diese und ihre Familien in den USA habe ich als kleine Ergänzung zu den bekannten Stammbaumdaten recherchiert. Die Recherche habe ich im wesentlichen über Onlinedatenbanken im Internet sowie mit Hilfe der Mikrofilme des Family History Center in Salt Lake City, die man nach Deutschland bestellen kann, durchgeführt. Außerdem haben mir über die Genealogie-Newsgroups im Internet viele Hobby-Genealogen aus aller Welt Informationen aus Datenbanken und Archiven zukommen lassen, die mir sonst nicht (oder nur zu hohen Gebühren) zugänglich gewesen wären.

 

Es sind mindestens neun Stin(t)zing in die USA ausgewandert. Einer stammt aus dem Familienzweig Obernbreit, vier Brüder kamen aus Gochsheim, ein weiterer stammt aus dem Familienzweig Mainbernheim. Der erste Hinweis auf Stin(t)zing in den USA findet sich in einer Einwandererpassagierliste aus dem Jahr 1839, der letzte Hinweis ist ein Todesvermerk aus dem Jahr 1972. In diesem Zeitraum finden sich viele, z.T. detaillierte Hinweise auf Familienmitglieder. Hauptsiedlungsgebiet der Stin(t)zing war Washington DC. Ein Teil dieser Familie zog später nach New York (Westchester) um. Daneben findet sich noch ein Familienzweig in New York (Chautauqua).

 

Für künftige Familienforscher habe ich die Quellen aufgelistet, die ich recherchiert habe um unnütze Doppelarbeit zu vermeiden. Zeitlücken zeigen Daten, die zum Zeitpunkt meiner Recherche nicht verfügbar waren. Da in den USA laufend weitere Genealogiedaten von Freiwilligen erfaßt, indexiert und allgemein zugänglich gemacht werden, wird es in einigen Jahren wohl möglich sein, die jetzt noch bestehenden Erkenntnislücken bezüglich unserer USA-Familienzweige zu schließen. Interessant sind z.B. die Einwandererlisten von New York aus dem Zeitraum 1847-1891, die noch nicht verfügbar waren. Eine Erfassung und Veröffentlichung im Internet ist durch das Einwanderermuseum Ellis Island geplant. Auch die Daten des US-Census von 1950, die aus Datenschutzgründen erst ab 2021 allgemein zugänglich sind, enthalten sicher weitere Informationen. Bei Recherchen in US-Datenbanken ist zu beachten, daß der Name häufig falsch geschrieben wird. Die häufigsten falschen Schreibweisen sind „Stinging“ und „Stinsing“, aber auch „Stenzing“, „Stanzig“ u.ä. kommt vor.

 

Es gibt eine Reihe von weiteren Daten, die von hier aus nicht recherchiert werden können, aber in den USA in Bibliotheken zugänglich sind. Falls also ein Familienmitglied in die USA reist sind, v.a. in New York und Washington DC sehr einfache weitere Recherchen möglich. Die einfachste ist die, in den Stadtadressbüchern (City Directories) von New York und Washington DC für den Zeitraum von 1940-1960 den Namen Stinzing nachzuschlagen. In Washington DC gibt es auch eine genealogische Gesellschaft in deren Lesesaal man Recherchen durchführen kann. Falls jemand Interesse hat, gebe ich gerne Tipps.

 

Jürgen Stintzing
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